Freizeitkicker Oebisfelde

1. FC Oebisfelde e.V.

auf der Homepage der Freizeitkicker des 1. FC Oebisfelde e.V. Mein Name ist Gerhard Düsterhöft, ich bin der Eigentümer der Domain www.freizeitkicker.eu und Webmaster dieser Internetpräsentation. In dieser Funktion trage ich die Hauptverantwortung dafür, dass diese Homepage mit "Leben" erfüllt wird.

Als Inhaber von DÜSTI's Computer-Shop in Oebisfelde, war ich die letzten 9 Jahre meines Lebens beruflich sehr eingebunden und fand kaum Zeit, am Training und Spielbetrieb teilzunehmen und mein Team zu unterstützen. Mit zunehmendem Alter, ich bin jetzt 63, begannen auch die Wehwehchen, die man als Gründe vorschob das Training zu schwänzen.
Auch war meine zeitraubende berufliche Tätigkeit als Unternehmer und Inhaber von DÜSTI's Computer-Shop oft der Grund, nicht am Training teilzunehmen.
Zum 31. Dezember 2017 fasste ich den Entschluss, mein Ladengeschäft in der Gardelegener Str. 9 in 39646 Oebisfelde zu räumen, um mich auch mehr meiner Familie, meinen Freunden und einem Hobby, der Gestaltung und Pflege meiner Webseiten zu widmen. Keine Angst meine treuen mehr als 2800 Kunden kommen nicht zu kurz. Ich habe mein Gewerbe nicht aufgegeben und werde über meine Webseiten auch in Zukunft die Kontakte zu meinen Kunden hegen und pflegen.  

Gestattet mir als Webmaster dieser Homepage ein paar einleitende Worte zu meiner aktuellen Stimmung und zu 10 Jahren meiner Tätigkeit als selbstständiger Unternehmer:

Seit 2015 führen Privatpersonen (Vermieter des Geschäftes), Behörden (Hauptzollamt Magdeburg, Finanzamt Haldensleben), Krankenkassen (DAK-Gesundheit, KKH, AOK), Banken (Postbank, Volksbank eG) und ein Kommunikationsunternehmen (Deutsche Telekom, STRATO) gegen mich, meine Familie und gegen mein Unternehmen einen "Kleinkrieg", der meine ganze Aufmerksamkeit erforderte.
Kein Rechtsanwalt wollte uns bei diesen Angriffen beistehen, denn schließlich ging es gegen bundesdeutsche Behörden, also den Staat, gegen Banken, gegen Versicherungen des öffentlichen Rechts, und gegen Ungerechtigkeiten in unserer kapitalistischen Gesellschaft in der Bundesrepublik Deutschland. Und hier wird die ganze Sache nun auch politisch.

Als Diplomlehrer für Biologie, Chemie, Informatik wurde ich in diesem "Rechts-Staat" oder besser "Diktatur des Kapitals"  nach 27 Jahren Lehrertätigkeit herausgemobbt, weil ich die Schulpolitik der Beamten-Fuzzies und Politiker des Landes Sachsen-Anhalt kritisierte.

Als Unternehmer wurde ich rausgemobbt, weil meine Art des Wirtschaftens, nämlich auf Profit zu verzichten, den "Staatsdienern", Banken und diesen Krankenversicherungen nicht passte.
Besucht auch meine Webseiten www.duesti.de , www.duesti.eu , www.oebisfelde-news.com und www.al-di.com und lest wenn Ihr wollt selbst diese unglaublichen Geschichten die mein Rechtsverständnis in diesen Staat zutiefst erschüttert haben.

Eine Bitte gleich an dieser Stelle. Besucher mit einem IQ unter 50 oder Personen, die dazu neigen sich alles sehr zu Herzen zu nehmen oder die geistige oder psychische Probleme haben, sollten diese Seiten nicht besuchen. Denn selbst für mich, als Akademiker oder für Angehörige, Freunde und Besucher meiner Webseiten sind meine Schilderungen und Erlebnisse so verrückt, dass selbst ein halbwegs gebildeter Mensch sie nicht versteht.

Ich führte ein Experiment durch und setzte einige meiner Schilderungen auf Facebook. Nicht einer meiner "Facebook-Freunde" äußerte sich kritisch zu den Vorgängen. Aus Scham, aus Angst aus Mitleid? Ich weiß es nicht. Bis heute ist mir unverständlich, ob dies daran liegt, dass Facebook wirklich seine Nutzer immer mehr in eine Richtung dirigiert, um Menschen vom Denken und Hinterfragen abzuhalten und sie in eine Traumwelt zu versetzen. "Friede, Freude, Eierkuchen." Brot und Spiele Ideologie. Manipulation insbesondere durch gezielte Werbung, die den Konzernen horrende Dividenden bringt. Und wenn mal einer eine eigene Meinung vertritt, dann versucht man es in dieser Gesellschaft nochmals mit "Zuckerbrot und Peitsche".
Und wenn das immer noch nicht reicht, dann kommt man in die "Schublade": "Reichsbürger" oder "Rechter bzw. Neonazi" oder "Linker  bzw. Kommunist" oder im schlimmsten Fall in die unterste Schublade und das ist dann ein "Terrorist". 

Unsere globale Welt und ihre Gesellschaften bewegen sich in Richtungen, wie sie in Animationsfilm "WALL E", dem Film "Trubute von Panem" beschrieben werden. Wenn wir diesen Wahsinn nicht stoppen, ist 2050 das Realität, was in diesen Filmen beschrieben wird.   

Um auch gleich Missverständnisse aus dem Weg zu räumen, erkläre ich an Eides statt, das ich als Naturwissenschaftler jegliche politische und religiöse Ideologien  ablehne und mich weder rechten noch linken politischen Strömungen zuordnen möchte.
Obwohl mir bis heute kein Deutscher Politiker eindeutig erklären konnte, ob ich nun wirklich ein "Deutscher" bin, oder ob in Deutschland nach wie ein "Besatzungsgebiet" der Siegermächte des 2. Weltkrieges, insbesondere der USA ist, erkenne ich die "Verfassung" der Bundesrepublik Deutschland, das Grundgesetz an, auch wenn diese Verfassung nicht nach der Widervereinigung der DDR und der BRD vom Volke neu bestimmt wurde. 
Einfach verständlich: "Ich bin ein "Kind" von "Mutter Erde" (www.child-of-mother.earth.com) und es ist meine wichtigste Lebensaufgabe, einen Beitrag zu leisten, diesen Planeten mit seinen Lebewesen für unsere nachfolgenden Generationen zu schützen und zu erhalten."

Und da wären wir auch schon beim nächsten Song von Karat, der "Blaue Planet". In dem es heißt: "...uns hilft kein Gott unsre Welt zu erhalten...".

Besonders das Streben der Konzerne nach immer mehr Profit hat uns die größten globalen Probleme beschert. Wie schrieb bereits Karl Marx  (1860) in einer Fußnote im „Kapital“ zur Charakterisierung des Profits:
„Das Kapital hat einen Horror vor Abwesenheit von Profit, oder sehr kleinen Profit, wie die Natur von der Leere. Mit entsprechendem Profit wird Kapital kühn. Zehn Prozent sicher, und man kann es überall anwenden; 20 Prozent, es wird lebhaft; 50 Prozent, positiv und waghalsig; für 100 Prozent stampft es alle menschlichen Gesetze unter seinen Fuß; 300 Prozent, und es existiert kein Verbrechen, das es nicht riskiert, selbst auf Gefahr des Galgens.
Abholzung, der Regenwälder, Verschwendung der natürlichen Ressourcen, Abschmelzen der Pole, Klimawandel, Hunger, Aufrüstung und Kriege, Massentierhaltung, Zerstörung natürlicher Ökosysteme durch Glyphosat und andere Massenvernichtungsmittel usw. sind die übelsten Auswüchse einer kleinen Gruppe von egoistischen, dummen, geldgeilen Menschen, denen es gilt das Handwerk zu legen.
Bereits im 19. Jahrhunder, lange vor 2 Weltkriegen, die Millionen Menschen dahinraffte, formulierten Karl Marx und Friedrich Engels im "Kommunistischen Manifest" den Satz: "Proletarier aller Länder vereinigt Euch". Heute, fast 200 Jahre später, im Zeitalter des weltweiten Internets würde ich es so formulieren: "Webmaster, Hacker, Administratoren, Blogger vereinigt Euch" gegen diese dunkelsten Auswüchse des "Bösen". Helft mit, unsere Erde zu retten und diesem Machtstreben einiger weniger ein Ende zu setzen. Verweigert den Kauf ihrer Produkte und die Nutzung Ihrer Internetplattformen (Facebook usw.). Berichtet über ihre Missetaten auf Youtube und Euren eigenen Webseiten. Stellt sie im Internet an den Pranger der Welt. Als Webmaster meiner eigenen Internet Präsentationen hatte ich eine starke Waffe um diese Angreifer in die Schranken zu weisen. Allein sind wir oft hilflos, aber gemeinsam sind wir stark.

Es ist schon ein Witz, wenn eine bundesdeutsche Kanzlerin, die 17 Jahre die Geschicke unsereres Landes behauptet, 2013 in einer Rede formuliert: "Das Internet ist für uns Neuland..."  und ein noch größerer Witz, wenn eine Partei wie die SPE in ihren Koalitionsverhandlungen im Jahr 2018 es zu einem großen Erfolg hochstilisiert, den Ausbau des Internets gegen CDU/CSU durchgesetzt zu haben.
Der Hauptgrund, warum in Deutschland, das Internet bzw. das Glasfasernetz (FTTH) seit Beginn des 21. Jahrhunderts nicht ausgebaut wurde liegt ganz wo anders. Diese Leute in unseren bundesdeutschen Regierungen der letzten 17 Jahre fürchten nichts mehr als die Wahrheit. Gezielt werden die Menschen auf Webseiten wie Twitter, Facebook, Instagram und andere umgeleitet, um sie zu kontrollieren und zu manipulieren.

Ja und die Deutsche Telekom ein mächtiger Konzern unter Kontrolle des Staates sollte dafür sorgen, dass sich besonders in den ostdeutschen Bundesländern aber auch in vielen Regionen, in denen Menschen unzufrieden sind das Internet nicht ausgebaut wurde. Eine Schande für die reiche Bundesrepublik Deutschland, dass wir in unserer Einheitsgemeinde Oebisfelde-Weferlingen bis heute nicht einmal ein DSL 1000 Mbits/s hatten. Beim Ausbau des Glasfasernetzes liegt Deutschland weltweit auf dem 53. Platz.  
  

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Aber zurück zum eigentlichen Thema meiner Homepage und zum "Freizeitfußball, über den ich Euch auf meiner Webseite berichten möchte.
Ich habe endlich nach 63 Jahren meines Lebens eingesehen, dass im Leben nicht Geld, Arbeit für andere, Ausbeutung, Macht, Reichtum und Profit zählen sollten, sondern  die ganz einfachen Dinge, die uns ein Leben lang begleiteten. Wir hatten sie jedoch irgendwie aus unserem Alltag verdrängt und ausgeschlossen. Damit ist Schluss!
Ich habe mich von einer Last befreit, die mich mehr als 9 Jahre begleitete. Es war mein Ladengeschäft in der Gardelegener Str. 9 in unserer Stadt Oebisfelde.   

An erster Stelle sollte die Familie stehen, es folgen die wahren Freunde (nicht die Pseudofreunde auf WhatsApp und Facebook), es kommen dann die Hobbies, in meinem Fall der Fußball, aber auch die Webmastertätigkeit, die ich seit Jahren betreibe und die mir stets eine wirkungsvollste Waffe im Kamf gegen das "Böse" und gegen die Angreifer war

Ihr kennt sicher den Song von Silbermond, "Leichtes Gepäck". Wenn nicht, hier nochmals der Text (Aufmerksam durchlesen!):

Eines Tages fällt dir auf
Dass du 99% nicht brauchst
Du nimmst all den Ballast
Und schmeißt ihn weg
Denn es reist sich besser
Mit leichtem Gepäck
 
Du siehst dich um in deiner Wohnung, siehst
'N Kabinett aus Sinnlosigkeiten, siehst
Das Ergebnis von Kaufen und Kaufen von Dingen
Von denen man denkt man würde sie irgendwann brauchen, siehst
So viel Klamotten die du
Nie getragen hast und die du
Nie tragen wirst und
Trotzdem bleiben sie bei dir
Zu viel Spinnweben und zu viel Kram
Zu viel Altlast in Tupperwaren
 
Und eines Tages fällt dir auf
Dass du 99% davon nicht brauchst
Du nimmst all den Ballast
Und schmeißt ihn weg
Denn es reist sich besser
Mit leichtem Gepäck, mit leichtem Gepäck
 
Nicht nur dein kleiner
Hofstall aus Plastik auch
Die Armee aus Schrott und Neurosen
Auf deiner Seele wächst
Immer mehr hängt immer öfter Blutsaugend an deiner Kehle
 
Wie geil die Vorstellung wär, das alles loszuwerden
Alles auf einen Haufen mit Brennpaste und Zunder
Und es lodert und brennt so schön
'N Feuer in Kilometern noch zu sehen
 
Und eines Tages fällt dir auf
Dass du 99% davon nicht brauchst
Du nimmst all den Ballast
Und schmeißt ihn weg
Denn es reist sich besser
Mit leichtem Gepäck, mit leichtem Gepäck
Ab heut, nur noch die wichtigen Dinge
Ab heut, nur noch die wichtigen Dinge
Ab heut, nur noch die wichtigen Dinge
Ab heut, nur noch leichtes Gepäck
 
Denn eines Tages, fällt dir auf
Es ist wenig, was du wirklich brauchst
Also nimmst du den Ballast
Und schmeißt ihn weg
Denn es lebt sich besser
So viel besser
Mit leichtem Gepäck
 
All der Dreck von gestern
All die Narben
All die Rechnungen die viel zu lang offen rumlagen
Lass sie los, wirf' sie einfach weg
Denn es reist sich besser
Mit leichtem Gepäck
 
Songwriter: Andreas Jan Nowak / Johannes Stolle / Stefanie Kloss / Thomas Stolle
Songtext von Leichtes Gepäck © BMG Rights Management US, LLC

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Meine Fußballgeschichte

Ich bin jedoch auch seit meinem Umzug 1982 nach Oebisfelde als Aktiver mit dabei. Schon als Kind spielte ich leidenschaftlich gern Fußball. In meinem früheren Wohnort Jeebel, einem kleinen Ort 10 km östlich von Salzwedel entfernt, gab es jedoch nur einen sandigen Bolzplatz und die Möglichkeit, auf der Straße Fußball zu spielen. Die großen Scheunen-Tore links und rechts der Straße waren die natürlichen Hindernisse. Und so kickten wir jeden Tag nach der Schule bis in den späten Abend.

Vor den Gehöfte waren Sitzbänke, auf denen es sich unsere Zuschauer gemütlich machten. Es waren Einwohner, Alt und Jung, die uns zuschauten. Besonders motivierten uns die Mädchen, die uns beim Kicken zuschauten und uns auch anfeuerten.
Und wenn an einem Tag nur ein Freund Zeit hatte, schossen wir uns unzählige Bälle von einer Seite der Straße zur anderen Seite zu.
Dann endlich wurde eine sandige Fläche hinter der "Notkuhle" (Definition: Ein tiefer gelegter Bereich innerhalb des Ortes mit einem Feuerlöschteich. Dieser im Winter als Eislauf- und Eishockeyfläche zu nutzen. Im Sommer als "Badeteich" mit diversen Hindernissen und als Fischfanggewässer genutzt. Teich von Bäumen und Sträuchern und Wildplanzen umwachsen. Idealer Spielplatz für Kinder, zum Butzenbau, Verstecken, Materialbeschaffung usw. Die Randbereiche perfekt als Abfahrt im Winter für Ski und Rodeln geeignet, da der Teich ca. 20m tiefer lag.). Die Tore stellten wir uns selbst auf und da der Boden sehr sandif war, konnten wir nur Barfuß bei Trockenheit und mit Gummistiefeln bei Regen spielen. Und wenn es gar nicht ging, dann hatten wir ja noch die Straße als "Plan B"

In unserem Ort war eine Grenzkompanie der NVA. Die Soldaten forderten uns oft heraus und so kickten Alt und Jung auf diesem Platz. Sie halfen uns dann auch Tore aufzustellen und Netze anzubringen. Der Boden wurde dann auch planiert und Gras wurde angesät. Meist jedoch ohne Erfolg, denn nach dem nächsten Bolzen war der Boden wieder durchgewühlt. 

Mit zunehmendem Alter wurde wir jedoch auch immer Besser. Im Nachbarort Riebau gab es einen großen Fußballplatz mit Rasen und richtigen Toren, der auch dort von den Soldaten der Grenzkompanie und den Bürgern des Ortes gepflegt wurde.
Es fanden Fußballspiele im Freizeitbereich zwischen Mannschaften der Orte Jeebel, Riebau, Groß Chüden, Ritze, Pretzier, Mechau und anderer Orte statt. Als Jugendliche spielte wir aber auch gegen Ältere und auch Kicker, die bereits in einem Verein organisiert waren.
Anfangs waren wir unseren Gegnern meist körperlich unterlegen, dann jedoch machte sich unser ständiges Training im "Straßenfußball" auch bemerkbar. Wir besiegten auch Mannschaften, die in Ihren Reihen Spieler von Motor und Lok Salzwedel hatten. Dies Ende der 60iger Jahre die beiden konkurrierenden Vereine in unserer Kreisstadt.

Mein Schulfreund Dieter Heymann aus Pretzier überredete mich beim Probetraining der Jugend von Motor Salzwedel mitzumachen. Nun hatte ich das erste Mal auch einen richtigen Trainer. Sein Name Klaus Hilgenfeld. Sein Spitzname "Der Löwen". Anfangs dachte ich mir nichts dabei, denn mein Sternzeichen war ja auch "Löwe". Dann erfuhr ich jedoch auch gleich selbst nach einigen Trainingseinheiten und nach einem Fußballspiel der Männermannschaft, warum meine Mitspieler ihn so nannten:
Er konnte ganz schön brüllen, immer dann wenn ein Spieler seinen Anweisungen als Trainer nicht folgte.

Mir gegenüber war er jedoch geradezu ruhig, besonnen, fair und sehr zuvorkommend. Nun hatte ich zu der Zeit noch niemals mit echten Fußballschuhen oder einem richtigen Lederball gespielt. Er schenkte mir Schuhe und einen Lederball und lud mich schon nach wenigen Trainingseinheiten ein, in der ersten Mannschaft der Junioren zu spielen.

Als Straßenfußballer hatte ich viel gelernt. Im Sportunterricht war ich stets der Schnellste im Sprint in meiner Altersgruppe (Schaffte die 100 m in 12 Sekunden). Außerdem hatte ich nach einer Verletzung des rechten Beines beim Straßenfußball 1969, nur mein linkes Bein einsetzen können. Obwohl ich gehandycappt war, spielte ich weiter jeden Tag Fußball und lernte es auch mit links präzise zu schießen.
Als Stürmer (Linksaußen) waren diese Fertigkeiten Anfang der 70iger Jahre bei Fußballern besonders gefragt. Meine Vorbilder zu dieser Zeit waren Gerd Müller (Bayern München), Achim Streich und Martin Hoffman vom 1. FCM.
Zum Training und zu den Spielen fuhren mein Freund Dieter Heymann und ich Anfangs mit dem Fahrrad die 10 km nach Salzwedel. Ein gutes Ausdauertraining und warm machen vor einem Spiel.

Dann kam der große Moment. Ich wurde als Stürmer bei den 1. Junioren von Motor Salzwedel im Spiel gegen Tangermünde eingesetzt. Die Aufregung war groß, die berugigenden und aufmunternden Worte des "Löwen", spornten mich an. Ich schoss in meinem ersten Spiel gleich 2 Tore gegen unseren Angstgegner und wir gewannen schließlich 2:1 dieses Spiel.
Das Lob meines Trainers hielt sich zunächst n Grenzen. Auf der Heimfahrt hielten wir an einer Gaststätte an. Der Trainer spendierte uns eine Limo und eine Bockwurst mit Kartoffelsalat. Mein Lieblingsgericht, denn ich hatte mit 14 Jahren das Rauchen aufgegeben und kaufte mir lieber in einer Gaststätte eine Bockwurst mit Brötchen oder Kartoffelsalat, als mein Taschengeld für Zigaretten auszugeben.

 

Meine Mitspieler konnten sich an diesem Tag noch eine zweite Bockwurst kaufen. Ich erhielt vom "Löwen" die zweite Bockwurst für 2 geschossene Tore geschenkt. Bei den nächsten Spielen gab es dann stets für jedes Tor eine Bockwurst, bei unseren Heimspielen in der Gaststätte "An der Flora", Ende der 60iger Jahre....

Wie es weiter geht, bald mehr auf dieser Website. Bitte weiter sagen! 
Liebe Sportsfreunde und Zeitzeugen aus dieser Zeit. Habt Ihr Fotos oder
eigene Geschichten die im Zusammenhang mit diesem Thema stehen?
Meldet Euch und helft mit, dass unser Lebensspuren nicht einfach vom
Winde verweht werden. Herzlichen Dank!
Gerhard Düsterhöft (Jahrgang 1954)

 Kontakt

Die Geschichte der "Freizeitkicker" Oebisfelde

Wie schnell sind die Lebensjahre vergangen. Als ich 1982 mit meiner Familie nach Oebisfelde zog, suchte ich als Erstes nach einer Möglichkeit wieder Fußball zu spielen. Durch meine damalige Lehrertätigkeit war ich in der Woche jedoch sehr eingebunden. Für meine Familie, blieb meistens nur der Sonntag, etwas zu unternehmen. Deshalb entschloss ich mich, nicht wieder aktiv in einem Verein Fußball zu spielen. 

Irgendwie hatte es sich herumgesprochen, dass immer Freitags gegen 20.00 Uhr in der Sporthalle am Bahnhof die nicht aktiven Fußballer aus Oebisfelde und den umliegenden Orten Fußball spielen durften. Es war ein bunt zusammengewürfeltes Häuflein, aus Lehrern, Eisenbahnern, Angehörigen von Zoll und PKE und auch Fußballern der umliegenden Orte, die nicht aktiv spielen wollten. Nach 90 Minuten Fußball-Training, meist nur rumkicken, trafen wir uns ausgepauert in der Mitropa zu einem Bier und erzählten über Gott und die Welt. So lernte ich auch den ein oder anderen Oebisfelder kennen.

Mehrmals im Jahr gab es dann auch Wettkämpfe der Betriebsmannschaften, an denen ich teilnahm. Anfangs spielte ich in der Lehrermannschaft um Winfried Brinkmann, Dieter Polep, Fitti Flohr, Bernhard May (Miken) und weiteren. Diese löste sich kurze Zeit später auf, fehlten hier junge Lehrer, die unser Team verstärken konnten. Ich spielte dann im Team der Eisenbahner um Roland Predehl und anderen und hier gab es dann auch einige Erfolge.

Obwohl wir zu Wettkämpfen in verschiedenen Mannschaften spielten, trafen wir uns jeden Freitag in der Sporthalle am Bahnhof und in den Sommermonaten auf dem Bolzplatz (Reitplatz) oder auf einer Wiese neben dem Reitplatz. So entstand ein bunt zusammengewürfeltes Team. Später kamen noch Heino Wernecke, Reinhold Peist, Henri Schöne, Thomas Pessel, Roland Kaiser und einige aktive des SVO hinzu, die kaum Spielpraxis hatten, die sich aber in unserer bunt zusammengewürfelten Truppe recht wohl fühlten. So manch einer lernte sein Fußballhandwerk bei uns. 

 

Lieber Daniel (16.12.1980-29.07.2014), unser letztes gemeinsames Mannschaftsfoto der Freizeitkicker Oebisfelde wird uns immer an Dich erinnern.